Washington
"Sehr besorgt" über Teilabzug von Truppen aus Deutschland: Führende US-Republikaner fordern Mitsprache des Kongresses und Abstimmung mit Verbündeten

Die angekündigte Reduzierung der US-Truppen in Deutschland stößt bei führenden Republikanern im US-Kongress auf Kritik.

    Ein Zaun am Gelände der US-amerikanischen Luftwaffenbasis Ramstein, daran hängen mehrere Warnschilder.
    Die US-amerikanische Luftwaffenbasis Ramstein. (picture alliance / Daniel Kubirski | Daniel Kubirski (Symbolbild))
    Die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, Wicker und Rogers, zeigten sich - Zitat - "sehr besorgt über die Entscheidung, eine US-Brigade aus Deutschland abzuziehen". Jede wesentliche Änderung der Truppenpräsenz in Europa müsse mit dem Kongress und mit den Verbündeten der USA abgestimmt werden, erklärten die republikanischen Politiker. Eine voreilige Reduzierung amerikanischer Truppen in Europa könne die Abschreckung ‌untergraben ‌und ein falsches Signal an den russischen Präsidenten Putin senden.
    Die NATO betonte in Brüssel, der Teilabzug werde die Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit in Europa nicht schwächen. Allerdings müsse Europa mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit übernehmen.
    Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.