
Man benötige Treibstoff, Hilfe für die Energieversorgung und Raketen für die Flugabwehr, erklärte Selenskyj in Brüssel. Dort hatte er als Gast am EU-Gipfeltreffen teilgenommen. Selenskyj betonte aber, man wolle den Krieg vor dem Winter durch Diplomatie und Druck auf Russland beenden.
Das Büro von EU-Ratspräsident Costa hatte zuvor bestätigt, in den vergangenen Wochen Kontakt mit Russland für mögliche Verhandlungen aufgenommen zu haben. Dabei sei es aber lediglich darum gegangen, Kommunikationskanäle zu öffnen. Inhaltliche Gespräche seien nicht geführt worden.
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf dem Gipfel in Brüssel auf eine Verlängerung der bestehenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland verständigt. Zusätzliche Strafmaßnahmen drohen jedoch am Veto Bulgariens zu scheitern.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
