Nach schweren russischen Angriffe
Selenskyj bittet USA per Brief um Hilfe bei Flugabwehr

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat nach den erneuten schweren Luftangriffen Russlands um mehr Flugabwehrwaffen aus den USA gebeten.

    Blick auf den Lastwagen in Tarnfarben auf einem Platz mit dem darauf befestigten Raketenwerfer, der nach oben ragt. Daneben stehen zwei Soldaten.
    Ein Flugabwehrraketensystem Patriot (Archivbild). (picture alliance / Jörg Carstensen )
    Nach Angaben eines Beraters schrieb Selenskyj einen entsprechenden Brief an Präsident Trump und den Kongress in Washington. In dem Schreiben heißt es laut Medienberichten, beim Schutz gegen ballistische Raketen sei die Ukraine fast vollständig von den USA abhängig. Demnach beklagt Selenskyj auch, dass Waffenlieferungen über das PURL-Programm nicht mehr der Bedrohungslage des Landes entsprächen. Mit dem Programm werden Waffen in den USA gekauft und von NATO-Ländern bezahlt.

    Angriff mit Hyperschallrakete

    Über das Pfingstwochenende hatte die russische Armee die Ukraine und insbesondere die Hauptstadt Kiew massiv mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dabei setzte sie auch die Hyperschallrakete "Oreschnik" ein. Später forderte Moskau alle Ausländer und Diplomaten auf, wegen bevorstehender Attacken Kiew zu verlassen. Dies stieß international auf scharfe Zurückweisung.
    Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.