
Man sei für einen gerechten Frieden und eine gerechte Beendigung des Kriegs, sagte er zu Journalisten an einem der Einschlagsorte in der Hauptstadt. Aber solange es das nicht gebe, sei man auch für gerechte Reaktionen. Russland hatte die Ukraine in der vergangenen Nacht erneut mit Luftangriffen durch Raketen und Drohnen überzogen. Hauptziel war diesmal Kiew. In der Folge wurden in der Hauptstadt mindestens 21 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. Mehrere Wohnhäuser wurden teilweise oder vollständig zerstört.
Moskau hatte die Attacken seinerseits als Vergeltung für vorherige Angriffe bezeichnet. Die Ukraine hatte zuletzt die Energie-Infrastruktur in Russland ins Visier genommen, was dort schließlich zu Treibstoffengpässen führte.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
