
Derzeit gebe es bereits sechs Gemeinschaftsprojekte, aber das sei "nur der Anfang", sagte Selenskyj bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Pistorius in Kiew. Er dankte Deutschland zudem für weitere Hilfe bei der Luftverteidigung gegen russische Angriffe. Woraus genau diese bestehe sagte er nicht. Dies solle für Russland "eine Überraschung" sein, erklärte Selenskyj. Zuvor hatte Bundesverteidigungsminister Pistorius betont, dass Deutschland von den Erfahrungen der Ukraine auf dem Gefechtsfeld profitieren könne. Das gelte insbesondere für die gemeinsame Entwicklung von Drohnen mit Reichweiten von bis zu 1.500 Kilometern. Pistorius fügte hinzu, es gebe im Bereich der weitreichenden Waffen Fähigkeitslücken der europäischen NATO-Länder.
Deutschland und die Ukraine hatten bei Regierungskonsultationen Mitte April eine engere Zusammenarbeit in der Verteidigung vereinbart.
Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
