
In einem Interview des US-Senders CBS verwies Selenskyj auf eine verbesserte strategische Lage der Ukraine. Er sagte, Russland verliere zunehmend die Initiative auf dem Schlachtfeld. Der Vormarsch der russischen Truppen habe sich verlangsamt. Dagegen greife die Ukraine zunehmend die für Russland wichtige Ölindustrie an. Selenskyj plädierte dafür, in den nächsten Monaten einen Weg zu finden, um miteinander zu sprechen. Allerdings sei dazu innerer Druck auf Kremlchef Putin ebenso nötig wie mehr Sanktionsdruck durch die USA und Europa. Bei Verhandlungen müsse auch Europa mit am Tisch sitzen, etwa unter Einbeziehung von Großbritannien, Frankreich und Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
