
Russland habe über den Jahreswechsel mindestens 500 Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf die Ukraine abgefeuert, sagte Selenskyj in Vilnius. 70 Prozent davon seien abgefangen worden. Trotzdem habe es in der Ukraine Dutzende Tote und Verletzte sowie große Schäden gegeben. Litauen stellte weitere Militärhilfe in Höhe von 200 Millionen Euro in Aussicht, darunter Munition, Generatoren und Sprengsysteme. Auch an der Ausbildung ukrainischer Soldaten werde man sich beteiligen, sagte Präsident Nauseda.
Die jüngsten Raketenangriffe Russlands auf die Ukraine waren auch Thema eines Treffens von Vertretern der 31 NATO-Staaten und der Ukraine in Brüssel. Ob es konkrete Hilfszusagen an Kiew gab, blieb zunächst offen. NATO-Generalsekretär Stoltenberg sprach aber davon, dass die Verbündeten angesichts der verstärkten Angriffe Moskaus auf ukrainische Städte und Zivilisten die Luftverteidigung des Landes verstärken würden.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
