
Mit dem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 habe Russland die Welt erneut an den Rand einer menschengemachten Katastrophe gebracht, erklärte Selenskyj. Russische Drohnen flögen immer wieder über Tschernobyl hinweg; eine habe im vergangenen Jahr die Schutzhülle getroffen. Die Welt dürfe dies nicht länger zulassen.
In der Ukraine wird heute an die Katastrophe in dem damals sowjetischen Atomkraftwerk erinnert. In mehreren Städten gibt es Schweigeminuten und Ausstellungen. Wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine findet das Andenken unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.
Am 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktorblock von Tschernobyl nach einem Bedienungsfehler. Er brannte tagelang und setzte dabei gewaltige Mengen an Radioaktivität frei. Experten gehen von zehntausenden Todesfällen aus.
Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
