
Das Parlament des westafrikanischen Küstenstaats verabschiedete ein entsprechendes Gesetz mit 135 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen. Damit verdoppelt sich die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Paare. Auch die Finanzierung oder eine sogenannte "Förderung" homosexueller Handlungen etwa durch Organisationen oder Medien kann im Senegal künftig bestraft werden. Kritiker warnen, dass dadurch zivilgesellschaftliche Organisationen oder Programme zur HIV-Prävention beeinträchtigt würden. Das Gesetz muss noch vom Präsidenten unterzeichnet werden.
In mindestens 32 der 54 afrikanischen Ländern sind gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten und stehen unter Strafe. In Uganda, Mauretanien und Somalia droht bei Vergehen die Todesstrafe.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
