
Grund ist, dass viele Fluglotsen ihren Dienst nicht mehr antreten, weil sie wegen der seit dem 1. Oktober geltenden Haushaltssperre ihr Gehalt nicht bekommen. Die Streichungen betreffen rund 40 große Airports und sollen nach Angaben der Flugaufsichtsbehörde zunächst bis Ende kommender Woche gelten.
Unterdessen gibt es im Haushaltsstreit zwischen Republikanern und Demokraten im Senat offenbar eine Annäherung. Der Vorsitzende der republikanischen Mehrheit in der Kammer, Thun, sagte, man arbeite an einer kurzfristigen Überbrückungsfinanzierung bis Ende Januar und wolle dann weitere Gespräche über die noch strittigen Punkte führen. Es wurde eine seltene Sonntags-Sitzung für den Senat angesetzt. Wegen der Ausgabensperre sind hunderttausende staatliche Angestellte in den unbezahlten Zwangsurlaub geschickt worden oder arbeiten vorerst ohne Bezahlung.
Diese Nachricht wurde am 09.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
