
Dabei sei unter anderem Tränengas eingesetzt worden, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Rund 3.500 Polizisten und Soldaten sollen an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Nach Angaben der Behörden gab es mindestens 57 Festnahmen.
Bei den Demonstranten handelt es sich vor allem um Bergleute. Seit gut einer Woche beteiligen sich auch Bauern und Beschäftigte im Transportwesen an den Straßenblockaden. Sie fordern den Rücktritt von Präsident Paz und verlangen einen besseren Zugang zu Spreng- und Treibstoff sowie die Umsetzung von Bergbauvorschriften. Die mächtigste Gewerkschaft Boliviens kündigte einen unbefristeten Generalstreik an. Bolivien befindet sich in einer Wirtschaftskrise. Die Versorgungslage ist angespannt.
Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
