Brandenburg
Sicherheitsvorkehrungen nach Brandanschlag und Morddrohung gegen Antisemitismusbeauftragten Büttner erhöht

Für Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten Büttner sind nach einem Brandanschlag und einer Morddrohung die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden.

    Brandenburgischer Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner bei einer Rede im Landtag in Potsdam.
    Der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner (picture alliance / dts-Agentur)
    Der Linken-Politiker sagte der Berliner Morgenpost, an seinem Wohnhaus gebe es inzwischen einen objektbezogenen 24-Stunden-Schutz. Weitere Maßnahmen seien in Planung. Insgesamt fühle er sich durch Landesregierung und Landtag gut geschützt.
    Am Wochenende war ein Brandanschlag auf Büttners Grundstück verübt worden. Zudem wurde am Wohnhaus ein rotes Dreieck angebracht, das als Symbol für die palästinensische Terrororganisation Hamas gilt. Zu Wochenbeginn ging eine Morddrohung gegen Büttner ein, die ebenfalls ein Hamas-Dreieck enthielt.
    Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.