Jahresbericht
Sieben NATO-Staaten steigern Verteidigungsausgaben auf mehr als drei Prozent des BIP

Die NATO-Mitgliedstaaten haben vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der weltweit angespannten Sicherheitslage ihre Verteidigungsausgaben weiter gesteigert.

    Blick auf die NATO-Sternenskulptur am Sitz der NATO in Brüssel, im Hintergrund wehen die Flaggen der Mitgliedstaaten an Fahnenmasten.
    Die NATO steigert noch einmal ihre Verteidigungsausgaben. (picture alliance / Panama Pictures / Christoph Hardt)
    Wie aus dem Jahresbericht des Verteidigungsbündnisses hervorgeht, gaben 2025 sieben NATO-Länder mehr als drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung aus. Drei Länder erreichten den Schätzungen zufolge schon das für 2035 anvisierte Ziel von 3,5 Prozent. Auf dieses Ziel hatten sich die 32 Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr nach Druck von US-Präsident Trump geeinigt. Zusätzlich sollen die NATO-Länder 1,5 Prozent ihres BIP in verteidigungsrelevante Ausgaben wie Infrastruktur oder Cybersicherheit investieren. Die im Verhältnis zum BIP höchsten Verteidigungsausgaben hatten 2025 Polen, Litauen und Lettland.
    Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.