Diplomatie
Signal der Wertschätzung: Merz erste große Asienreise führt nach Indien statt nach China oder Japan

Bundeskanzler Merz ist zu einem zweitägigen offiziellen Besuch nach Indien aufgebrochen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt im Bundeskanzleramt eine Pressekonferenz.
    Bundeskanzler Merz bricht am Sonntag nach Indien auf. (Kay Nietfeld/dpa)
    Es ist seine erste große Asienreise. Dass diese nicht etwa nach Japan oder China geht, gilt diplomatisch als besonderes Signal an die mittlerweile fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Umgekehrt wird Merz von Premierminister Modi in dessen Heimatbundesstaat Gujarat empfangen, was ebenfalls als Zeichen der Wertschätzung gilt. Merz wird von einer großen Delegation begleitet, darunter Vertreter deutscher Unternehmen und Verbände. Neben ihren wirtschaftlichen Beziehungen wollen beide Länder vor allem die Rüstungskooperation ausbauen.
    Deutschland und Indien begehen 2026 das Jubiläum von 75 Jahren bilateraler Beziehungen.

    Weitere Informationen

    Kanzler-Reise - Warum Indien geopolitisch und wirtschaftlich immer relevanter wird
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.