Messengerdienst
Signal kündigt nach Phishing-Angriff Maßnahmen an

Die Chat-App "Signal" will nach Phishing-Attacken gegen Politiker, Militärs und Journalisten in Deutschland zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Änderungen würden in den kommenden Wochen eingeführt, teilte Signal ohne weitere Details mit. 

    Es ist dunkel. Die Messenger-App Signal wird neben anderen Apps auf einem Smartphone angezeigt. Ein Daumen will gerade draufdrücken.
    Signal will nach Phishing-Attacken zusätzliche Maßnahmen ergreifen. (IMAGO / Sven Simon / Frank Hoermann)
    Der Betreiber legte wert auf die Feststellung, dass Verschlüsselung und Software der App nicht gehackt worden seien. Vielmehr hätten Angreifer Nutzer mit Nachrichten getäuscht und so Login-Daten erschlichen.
    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Henrichmann sagte im Deutschlandfunk, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen müsse, dass Russland hinter in dem Angriff stecke. Der Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag sprach von einer professionellen Masche. Dass eine Warnung durch die Sicherheitsbehörden zu spät gekommen sei, wies er zurück. Nutzer müssten auch selbst darauf achten, nicht auf Phishingnachrichten zu reagieren.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.