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Sinfonische Werke von Mikis Theodorakis
Bauwerke aus Klängen

"Ich bin ein deutscher Komponist, der in der Ägais geboren wurde", sagt Mikis Theodorakis. Internationalen Ruhm erlangte der streitbare Grieche mit seinen Liedern und der Musik zum Filmklassiker "Alexis Sorbas". Beim Konzert in der Düsseldorfer Tonhalle war der weitgehend unbekannte Sinfoniker Mikis Theodorakis zu erleben.

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher | 08.10.2017
    Mikis Theodorakis bei einem Konzert am 24. Mai 2017 in der Tonhalle Düsseldorf.
    Mikis Theodorakis beim Konzert am 24. Mai 2017 in der Tonhalle Düsseldorf (Susanne Diesner)
    Im Mittelpunkt des Programms stand die 2. Sinfonie "Das Lied der Erde". Theodorakis betrachtet sie als Hommage an sein Vorbild Ludwig van Beethoven. Im Interview mit dem Deutschlandfunk bekannte er: "Alles begann, als ich zum ersten Mal die 9. Sinfonie und damit die "Ode an die Freude" hörte. Mein Leben veränderte sich radikal. Ich beschloss damals, mich nur noch der sinfonischen Musik zu widmen. Das war extrem schwierig, denn ich musste die Tradition, die Kompositionstechnik, die Errungenschaften der westlichen Musik mit meinen eigenen, den griechischen Wurzeln zusammenbringen. Dafür arbeite ich jetzt seit 75 Jahren!"
    Mikis Theodorakis
    Sinfonie Nr. 2 "Das Lied der Erde" für Chor, Klavier und Orchester
    "Ödipus Tyrannos". Ode für Streichorchester
    Adagio aus: Sinfonie Nr. 3 für Mezzosopran, Chor und Orchester
    Frances Pappas, Mezzosopran
    Paulo Álvares, Klavier
    Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
    Düsseldorfer Symphoniker
    Leitung: Baldur Brönnimann
    Aufnahme vom 24.5.2017 aus der Tonhalle Düsseldorf