
Es sei veraltet und ein künstliches, unrealistisches Konstrukt, dass Frauen idealerweise 2,1 Kinder bekommen sollten, damit die Bevölkerung eines Landes ohne Zuwanderung stabil bleibt und so auch die Verhältnisse stabil bleiben - also Gesundheits-, Sozial- und Pensionssysteme.
Die Demografen sagen: Eine gleichbleibende große Bevölkerung ist keine Garantie für sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Solange die Geburtenrate nicht weltweit auf unter 0,8 fällt, gebe es keinen Grund zur Sorge. Entscheidend sei, wie viel in jedes Kind investiert wird. Denn: Wenn die wenigen jungen Menschen, die es gibt, alle gut ausgebildet sind, dann steigt auch deren Produktivität. Deshalb sollten Regierungen ihre Sozialsysteme an die Realität anpassen und verstärkt in Schule und Ausbildung investieren.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
