
Das sagte der liberale Politiker bei einem Krisentreffen mit Sloweniens Staatspräsidentin Pirc Musar. Als Grund nannte Golob den Mangel an möglichen Koalitionspartnern. Golobs Partei Freiheitsbewegung erhielt bei der Wahl vor rund einem Monat 29 der 90 Sitze im Parlament, dicht gefolgt von der Konservativen Partei mit 28 Mandaten. Deren Vorsitzender Jansa hatte bereits erklärt, man wolle weiterhin in der Opposition bleiben. Beide Parteien wären durch das Ergebnis auf die Zusammenarbeit mit mehreren kleineren Parteien des Mitte-Rechts-Spektrums angewiesen, um regieren zu können. Golob hatte für seine Wiederwahl wichtige Reformen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Wirtschaft angekündigt und erklärt, er brauche dafür mehr als nur eine knappe Mehrheit.
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
