Iran-Krieg
Söder: "Bundesregierung tut zu wenig für gestrandete Urlauber in Nahost"

Der CSU-Vorsitzende Söder wirft der Bundesregierung zu wenig Einsatz bei der Rückholung gestrandeter deutscher Touristen aus der Golfregion vor.

    Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht bei einer Pressekonferenz anlässlich der CSU-Winterklausur in Kloster Banz.
    Markus Söder (CSU). (Archivbild) (Pia Bayer / dpa / Pia Bayer)
    Es seien zu wenig Flugzeuge im Einsatz, sagte er Welt-TV. Zudem sei der Anfang der Rückholaktion zäh gewesen. Man solle prüfen, ob nicht doch auch Bundeswehrmaschinen helfen könnten, führte Bayerns Ministerpräsident aus. Oberste Pflicht eines Staates sei es, die eigenen Bürger zu schützen und ihnen in Krisensituationen zu helfen. Außenminister Wadephul kündigte inzwischen eine Ausweitung der Rückholungen auf Saudi-Arabien an. Er sagte in einem Onlinevideo, man arbeite an Planungen für eine Verbindung aus der Hauptstadt Riad.
    Seit Ausbruch des Iran-Kriegs sitzen Zehntausende deutsche Touristen in der Region fest. Erste konnten inzwischen wieder Flugzeuge nach Deutschland besteigen.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.