
Der Parteivorsitzende und CSU-Vorsitzende Söder sagte der "Bild am Sonntag", die generellen Regelsätze müssten bis auf das absolut verfassungsrechtliche Minimum reduziert werden. Nehme man etwa zusammen, was jemand mit Kindern, Wohnungen und Zuschüssen insgesamt erhalten könne, dann sei das nach wie vor ein sehr hoher Betrag, der auf wenig Verständnis in der Bevölkerung stoße. Ähnlich hatte sich zuletzt Söders Parteikollege und Bundesinnenminister Dobrindt geäußert. Für die rund 5,5 Millionen Bürgergeld-Bezieher gelten ab dem 1. Juli neue Regeln mit schärferen Sanktionen. Der Name ändert sich in Grundsicherung, die Höhe der Sozialleistung jedoch nicht.
Das Bürgergeld hatte 2023 das "Hartz IV"-System abgelöst, das aus der Reformagenda des früheren SPD-Bundeskanzlers Schröder hervorgegangen war.
Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
