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Söder sieht nach EVP-Chat Brandmauer zur AfD nicht gefährdet

Der CSU-Vorsitzende Söder sieht die Brandmauer zur AfD nicht gefährdet.

    Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, nimmt an einem Pressegespräch im Presseclub München in München (Bayern) teil.
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, CSU (picture alliance / dpa / Matthias Balk)
    Die Diskussion ist erneut aufgekommen, weil Abgeordnete der EVP-Fraktion im Europaparlament in einer Chatgruppe mit rechten Parteien zusammengearbeitet haben, darunter die AfD.
    Söder sagte, das sei überraschend, irritierend und verstörend gewesen. Es habe sich aber um einzelne Mitarbeiter gehandelt. EVP-Chef Weber habe davon nichts gewusst. Weber habe eine bessere Kontrolle versprochen. Damit sei die Sache abgeschlossen, so Söder.
    Innerhalb der Union hatte es Kritik gegeben. Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hoffmann, forderte Aufklärung über die Angelegenheit. Außenminister Wadephul von der CDU verlangte ein klares Bekenntnis zur Brandmauer. Jeder Anschein, dass es irgendeine Zusammenarbeit der Union mit der AfD gebe, müsse vermieden werden.
    Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.