
Was Leo zu den Segensfeiern gesagt habe, sei eine Art Friedensangebot in die Weltkirche hinein, die bei dem Thema hin- und hergerissen sei, sagte der Theologe im Deutschlandfunk. Söding machte deutlich, dass das Vorgehen in Deutschland mit Rom abgesprochen sei. Daran werde sich nichts ändern, betonte er. Dem Papst sei wichtig, dass Segnung nicht mit Trauung verwechselt werden dürfe. Die Handreichung, die in Deutschland entwickelt worden sei, wahre diesen Unterschied.
Papst Leo XIV. hatte die Entscheidung mehrerer deutscher Bischöfe kritisiert, förmliche Segnungen homosexueller Paare in ihren Bistümern zum Regelfall zu machen. Der Papst erklärte, der Vatikan habe den deutschen Bischöfen bereits klargemacht, "dass wir die förmlichen Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren nicht billigen", sagte Leo. Zuletzt hatte der Münchner Kardinal Marx eine entsprechende Regelung verfügt.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
