
Ein Gericht sprach Marius Borg Høiby in zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen schuldig. Dem 29-Jährigen waren sexuelle Übergriffe auf Frauen vorgeworfen worden, die schliefen oder bewusstlos waren. Høiby hatte die Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen, vor Gericht räumte er nur weniger schwerwiegende Vorwürfe ein, wie Verstöße im Straßenverkehr oder ein Drogenvergehen. In das Hafturteil floss außerdem Gewalt gegen eine Ex-Freundin ein. Insgesamt ging es um 34 Straftaten. Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden.
Høiby gehört nicht direkt zum norwegischen Königshaus, weil er aus einer früheren Beziehung der Prinzessin stammt.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
