Norwegen
Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft verurteilt

Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit ist wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

    Die Verteidiger Petar Sekulic und Ellen Holager Andenæs schauen ernst im Gerichtssaal während der Urteilsverkündung im Verfahren gegen Marius Borg Høiby in Oslo
    Die Verteidiger Petar Sekulic und Ellen Holager Andenæs. Marius Hoiby war bei der Urteilsverkündung nur zugeschaltet. (picture alliance/Stian Lysberg Solum/NTB Scanpix via AP)
    Ein Gericht sprach Marius Borg Høiby in zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen schuldig. Dem 29-Jährigen waren sexuelle Übergriffe auf Frauen vorgeworfen worden, die schliefen oder bewusstlos waren. Høiby hatte die Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen, vor Gericht räumte er nur weniger schwerwiegende Vorwürfe ein, wie Verstöße im Straßenverkehr oder ein Drogenvergehen. In das Hafturteil floss außerdem Gewalt gegen eine Ex-Freundin ein. Høibys Verteidiger kündigten Berufung gegen die Verurteilung wegen Vergewaltigung sowie wiederholter Gewalt an.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.