
In der aktuellen Marktlage wäre eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen Gift, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Körnig. Stattdessen brauche man politischen Rückenwind und verlässliche Rahmenbedingungen. Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte die staatliche Förderung neuer, kleinerer Solaranlagen infrage gestellt. Der Solarverband verlangt gemeinsam mit zwölf weiteren Organisationen einen Verzicht auf größere Einschnitte.
2025 wurden nach einer Hochrechnung der Solarwirtschaft deutlich weniger neue Anlagen installiert als noch zwei Jahre zuvor. Konkret seien etwa 450.000 neue Dach-Solaranlagen im Heimsegment bis 30 Kilowatt Leistung in Betrieb genommen worden. Gegenüber 2023 ist das ein Einbruch um 43 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
