Sonntagsspaziergang 

Mount St. HelensAm Fuße des Vulkans, 40 Jahre nach dem Ausbruch

Der Mount St Helens, wie meistens von Wolken umgeben (picture alliance / dpa / Ted S. Warren)

Generationen von US-Pfadfindern lernten am Fuße des Mount St. Helens schwimmen und fischen. Vor 40 Jahren allerdings erwachte der idyllisch gelegene Vulkan und brach aus. Er tötete alles und jeden im Umkreis vieler Meilen. Das prägte das Gebiet, heute ein National Monument, für Jahrzehnte.

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Lebensspur LechEntlang des Flusses zwischen Tirol und Allgäu

Die Lech im Lechtal (imago-images)

Das Lechtal bietet Raum für seltene Pflanzen und Tiere und eine Natur, die wilder ist als auf den ersten Blick ersichtlich. In einem Nebental liegt Gramais, die kleinste, unabhängige Gemeinde Österreichs. Dort leben nur 41 Menschen – zusammen mit einigen Schlittenhunden.

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Lago Lindo in BrasilienWas wir von indigenen Völkern lernen können

Der lila angestrichene Bug eines Schiffes ist auf dem braunen Fluss  (Deutschlandradio / Jenni Roth)

Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Naturschutz - das Naturvolk der Huni Kuin im Amazonas-Gebiet lebt viele der Werte vor, die westliche Kulturen aktuell immer wichtiger werden. Und das ohne Strom, fließendes Wasser und Internet. Ein Besuch im Dschungel Brasiliens.

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Walchsee, ÖsterreichWanderung im See- und Bergparadies

Berge spiegeln sich im Walchsee, Oesterreich. (imago)

Rund um den Walchsee gibt es für Wanderer traumhafte Ausblicke und für Kletterer waghalsige Steige. Wer auf den Wegen aufmerksam beobachtet, kann zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere entdecken. Das gilt insbesondere für die Schwemm, das größte Moor von Nordtirol.

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Frank Gehrys Biomuseum in Panama-StadtBerauschende Artenvielfalt und Brücke zwischen Meeren

2627371040_Biomuseum Panama City (2).JPG Das bunte Biomuseum in Panama Stadt wurde von Frank Gehry entworfen. Bilder von Michael Marek, Sonntagsspaziergang 5.7.2020  (deutschlandradio / M. Marek)

Panama ist berühmt für seinen Kanal und berüchtigt als Steueroase. Weniger bekannt ist, dass das kleine Land auch eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Erde gespielt hat. Daran erinnert in Panama-Stadt jetzt das Museum der Artenvielfalt, das der berühmte Architekt Frank Gehry entworfen hat.

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125 Jahre Nord-Ostsee-KanalEinmal quer durch Schleswig-Holstein

Nord-Ostsee-Kanal Fähre bei Sehestedt (imago/penofoto)

Der Nord-Ostsee-Kanal ist eine der wichtigsten und interessantesten künstlichen Wasserstraßen der Welt. Er ist ein Durchstich-Kanal und hat auf seiner kompletten Länge denselben Wasserstand. Die riesigen Schleusenanlagen in Brunsbüttel und Kiel schützen ihn vor Sturmfluten und Tidenhub und machen ihn zu einem stehenden Gewässer.

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Musik in den Wäldern von CompiègneAkustische Entdeckungsreise für Naturliebhaber

Drei Musikerinnen und eine Gruppe von Menschen haben sich im Schatten der Bäume versammelt (Deutschlandradio / Dorothea Breit)

Musik und Natur stehen seit jeher in einer inspirierenden Verbindung miteinander. Das Festival Musique des Forêts von Compiègne in Frankreich knüpft an diese Tradition an - mit Konzerterlebnissen in der Natur und musikalischen Waldspaziergängen, traditionell von Mitte Juni bis Mitte Juli.

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Anbau in SchrobenhausenDas königliche Gemüse Spargel

Spargestangen in einem Korb (imago / Rüdiger Wölk)

Noch bis Ende Juni ist Spargelsaison. Spargel aus dem oberbayerischen Schrobenhausen ist auf Grund seines kräftigen, nussigen Geschmacks in ganz Deutschland bekannt, gilt schon fast als Marke. Warum, das zeigt ein Besuch auf einem Spargelhof und bei einem Spargelkoch vor Ort.

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Buddhistisches Zentrum in WaldbrölAchtsamkeit auch in Coronazeiten

01.11.2019, Nordrhein-Westfalen, Waldbröl: Eine Große Glocke hängt im Garten des Klosters (Henning Kaiser/dpa)

Auch wenn alle Kurse im Buddhistischen Zentrum Waldbröl wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt sind - online sind die 35 Nonnen und Mönche erreichbar. Zur Ruhe, zu sich selbst kommen ist die Haltung, die sie leben und vermitteln. Eine Einstellung, die auch in der aktuellen Krise helfen kann.

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Virtuelle ReiseVon Jerusalem nach Haifa

Panorama-Aufnahme der Bahai-Gärten in Haifa, Israel  (Bildagentur-online/Schöning)

Fernreisen ins Ausland? Die sind zurzeit nicht möglich. Doch es gibt Alternativen. Ein aus Studierenden der Politik- und der Islamwissenschaften entstandenes Netzwerk bietet eine virtuelle Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete: Zwei Tage lang „unterwegs“ für 150 Euro.

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Philosophieren beim GehenSpaziergang im Hamburger Haynspark

Im Haynspark an der Alster (Hafen-Fotos.de)

Aristoteles war dafür bekannt, dass er im Gehen dachte und lehrte. In Zeiten von Corona mag es umso wichtiger sein, bei einem Frühlingsspaziergang den Kopf freizukriegen. Um dann umso gestärkter in die Abgeschiedenheit - an den heimischen Schreibtisch - zurückzukehren.

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Norwegen im MaiDer Traum von unberührtem Pulverschnee

2609610797_Auf dem Weg zum Gipfel des Skolpan auf der Insel Senja.JPG Sonntagsspaziergang 3. Mai 2020, Lukas Scheid.  (deutschlandradio / Lukas Scheid)

In Deutschland ist im Mai an Schnee überhaupt nicht mehr zu denken. Aber in Nord-Norwegen, über dem Polarkreis, kann man selbst dann noch auf Skitouren gehen oder bei einer Schiffstour zwischen Tromsø und den Lofoten die dünn besiedelte Mondlandschaft aus schneebedeckten Bergen entdecken.

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ToilettenpapierausstellungDas Papier fürs besondere Geschäft

Der Trend der 60er Jahre - Klopapierrolle in Häkelhülle fürs Auto (Alfried Schmitz/Deutschlandfunk)

Nur ein paar Tage konnte das LVR-Industriemuseum Papiermühle "Alte Dombach" eine ganz besondere Ausstellung präsentieren – dann kam die Coronakrise. Das Thema: Toilettenpapier. In der Vergangenheit war das sogar einmal ein Luxusgegenstand.

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Osterbrauch im SauerlandDer Semmel-Segen von Attendorn

Die Pfarrkirche am Alten Markt von Attendorn im Sauerland, Nordrhein-Westfalen (dpa / imageBROKER)

Attendorn im Sauerland ist bekannt wegen seiner Atta-Tropfsteinhöhle und des Biggesees. Aber es gibt auch Traditionen und Bräuche, die es in dieser Form sonst nirgendwo gibt und die schon seit Jahrhunderten gepflegt werden. Dazu gehören das berühmte "Semmel-Segnen" und die Attendorner Osterfeuer.

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Deutsch-schweizerische Paare in CoronazeitenKüsse am Grenzzaun

An der deutsch-schweizerischen Grenze nahe Konstanz und Kreuzlingen umarmt sich ein Pärchen, das wegen der Grenzschließung zwischen Deutschland und der Schweiz nicht beisammen sein kann. Das Paar kann sich nur an der Grenze treffen. (picture alliance / dpa / Felix  Kästle)

Er ist wieder da: der deutsch-schweizerische Grenzzaun, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus Einhalt zu gebieten. Das ist die Paare im Grenzgebiet eine Tragödie, bei denen einer in der Schweiz und der andere in Deutschland lebt. Wer nicht verheiratet ist, kann sich nur am Grenzzaun treffen.

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Reise auf den DachbodenEntdeckungen im eigenen Zuhause

Babywiege in einer Abstellkammer, Dachboden eines alten Bauernhauses (dpa / Frank Hoermann / Sven Simon)

Das Corona-Virus schränkt unser Leben ein. Reisen geht gar nicht mehr. Selbst Freunde und Verwandte besuchen, sollte man lieber lassen. Irgendwie ist man auf das Leben in den eigenen vier Wänden beschränkt. Aber auch da lässt sich so manches entdecken und erleben.

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Bildungsreise im 18. JahrhundertEin Jüngling im Zauber der Berge

(picture alliance / akg-images)

In einer Zeit, in der das Reisen ein Privileg der wohlhabenden Schichten war, reiste der junge russische Aristokrat Graf Paul Stroganov zwischen 1786 und 1790 durch Europa. Besonders die alpine Bergwelt hatte es ihm angetan - eine Mischung aus Schreckhaftem und Schönem.

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ItalienreiseAuf den Spuren Michelangelos

Michelangelo Buonarroti (imago / Zumba Press)

Wer war Michelangelo? Eine Antwort kann finden, wer den Lebensweg des bedeutenden Renaissance-Malers, Bildhauers, Baumeisters und Dichters in Italien nachverfolgt – von dessen Geburtsort Caprese, wo er vor 545 Jahren zur Welt kam, bis an seine Hauptwirkungsstätten Florenz und Rom.

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Ice Music Festival in NorwegenWenn am Bergsee die Eismusik spielt

Vier Musiker mit ihren Eis-Instrumenten spielen Eismusik (Deutschlandradio / Janine Breuer-Kolo)

Wer das Ice Music Festival in Norwegen besucht, braucht warme Winterkleidung. Denn das kleine Open Air Festival, bei dem alle Instrumente, die Bühne und sogar die Sitzplätze aus Eis gemacht sind, findet an einem zugefrorenen Gletschersee statt, auf über 1.000 Metern Höhe zwischen Oslo und Bergen.

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Alltag mit CoronaWie das Virus die Welt verändert

"Alles wird gut" hat jemand auf Italienisch auf ein Laken in Verona geschrieben und dieses über ein Balkongeländer gehängt (imago / Mickael Chavet)

Ausgangssperren, Kontaktverbote, täglich mehr Tote : Das Coronavirus hat weltweit das Leben der Menschen verändert, aber wie geht man in den einzelnen Ländern mit der Pandemie um? Ein durchaus persönlicher Einblick in die Situation in Italien, Russland, Iran und Mauritius.

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Studio statt ITBGrenzgänge auf Reisen

Antarktischer Gletscher des schmelzenden Larsen B Eisschelfs (Antarktische Halbinsel) mit Rissen (imago / blickwinkel)

Zu den Wesensmerkmalen der echten Reise gehört es, dass man auf ihr vor Überraschungen nicht gefeit ist. Züge verkehren nicht. Sehenswürdigkeiten haben geschlossen. Dem Hotel liegt keine Buchung vor, oder der Flieger landet ganz woanders.

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Foto-Ausstellung im Schloss Clervaux Universales Bekenntnis zur Humanität

Schloss Clervaux im Norden Luxemburgs (picture alliance / imageBROKER / Barbara Boensch)

Von 1951-55 konzipierte Edward Steichen die Fotoausstellung "Family of Man" für das New Yorker Museum of Modern Art. Nach der Station im MoMA ging sie auf Weltreise. Seit 1994 ist die Schau im Schloss Clervaux in Luxemburg zu sehen und wurde zum Weltdokumenterbe der UNESCO erklärt.

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Hölderlinturm in TübingenDer wahnsinnige Dichter im Turm

Blick auf die Tübinger Altstadt mit Hölderlinturm und Stocherkähnen am Neckar. (image / Jürgen Wackenhut)

Er tigerte rastlos in seinem Zimmer umher, klopfte rhythmisch beim Dichten und galt seinen Zeitgenossen als wahnsinnig: der Dichter Friedrich Hölderlin. 36 Jahre verbrachte er in Tübingen - in dem nach ihm benannten Turm. Dort wird nach langer Sanierung eine neu gestaltete Dauerausstellung gezeigt.

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Vom Feudalismus in die ModerneDie vielen Gesichter des Oman

Die Sultan Qaboos Moschee in Maskat, Oman (Sebastian Kahnert / dpa-Zentralbild / ZB)

Verschleierte Frauen, Wüste und Kamele: Wer mit diesem Bild im Kopf in den Oman reist, wird überrascht sein. Unter der 50-jährigen Herrschaft des Anfang 2020 verstorbenen Sultans Qabus ibn Said hat sich das Land im Osten der arabischen Halbinsel verändert. Doch auch die alten Zeiten sind noch sichtbar.

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Costa RicaIm Schmetterlingsgarten von San Ramón

Der Himmelsfalter betört durch seinen Größe und seine blauen Farbschattierungen (Deutschlandradio / Anna Marie Goretzki)

Dank unterschiedlicher Klimazonen und Lebensräume beheimatet Costa Rica tausende unterschiedliche Schmetterlingsarten. Und kaum ein anderes Land exportiert mehr Schmetterlinge. Die Insekten gehen per Luftfracht in alle Welt - für die lokalen Kleinzüchter eine lukrative Einkommensmöglichkeit.

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EssenskulturEin nordkoreanisches Restaurant im Herzen Südkoreas

Auf der Fassade des Pyeongyang Pub wird die Arbeiterklasse glorifiziert (Deutschlandradio / Felix Lill)

Im Pyeongyang Pub gibt es nordkoreanisches Essen und Kultur mitten in der Hauptstadt Südkoreas. Dabei drohen für Loyalität mit Nordkorea bis zu sieben Jahre Gefängnis im Süden. Der Betreiber betont, wie unpolitisch sein Restaurant sei, doch vielen Besuchern zeigt es eine neue Sicht auf den Norden.

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Europäische Kulturhauptstadt 2020Rijeka: Zu Besuch beim kroatischen Aschenputtel

Blick über die kroatische Hafenstadt Rijeka. (dpa)

Zusammen mit dem irischen Galway ist das kroatische Rijeka Europäische Kulturhauptstadt 2020. Für einige überraschend, denn die Hafenstadt hat kein römisches oder mittelalterliches Erbe, dafür eine bewegte Vergangenheit ab dem Ersten Weltkrieg. Statt in ein Spektakel will man langfristig investieren.

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LudwigshafenKeine Postkartenschönheit

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF (dpa / BASF SE / Hans-Juergen Doelger)

Sie ist die Geburtsstadt eines großen Philosophen, Sitz eines großen Chemiekonzerns - und die angeblich hässlichste Stadt Deutschlands. Aber mit all ihren Brüchen ist Ludwigshafen auch ein lohnendes Reiseziel, ein architektonisches Sammelsurium sowie eine Einwandererstadt.

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Vom Pazifik zum AtlantikMit dem Bus durch Chile und Argentinien

Camino International Richtung argentinische Grenze (Susanne Götze)

Vor über 100 Jahren schon fuhr die legendäre Transandenbahn von Chile nach Argentinien. Aber die Zugverbindung vom Pazifik zum Atlantik gibt es nicht mehr. Inzwischen geht es schneller mit dem Bus, geblieben sind aber die beeindruckenden Berge der Anden und die schönen Landschaften.

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Naturdenkmal im Kreis PlönDie Lindenallee von Schönböken

Blick auf die Lindenallee von Schönböken  (Deutschlandfunk / Ursula Menzer)

Fast 250 Linden, zum Teil über 160 Jahre alt: Die Lindenallee von Schönböken wurde 2010 zur schönsten Allee in Schleswig-Holstein gekürt. Doch der Klimawandel setzt dem Naturdenkmal zu.

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John o'GroatsAm nördlichsten Punkt des britischen Festlands

Felsküste mit Klippen am Meer (www.imago-images.de)

Naturfans geraten über den Norden Schottlands ins Schwärmen. Aber auch für Geschichts-Interessierte gibt es dort viel zu erleben und zu bestaunen. Und in John o'Groats in den Highlands kann man seine Nächte auf dem nördlichsten Zeltplatz des britischen Festlandes verbringen.

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Republik MoldauAbseits der Touristenpfade

Landschaftsschönheit Orheiul Vechi (Deutschlandradio/Stefan May)

In der Republik Moldau – oft auch Moldawien genannt – steckt der Tourismus noch in den Kinderschuhen. Dabei hat das Land seinen ganz eigenen Reiz: Mit einer größeren Weinanbaufläche als Deutschland bietet es kulinarische, aber auch landschaftliche und kulturelle Schätze.

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Natursteinbruch Löbejün Paradies für Kletterer

Eine junge Frau klettert in einem Steinbruch bei Löbejün (Sachsen-Anhalt). Die Porphyrsteinbrüche der Region sind ein beliebtes Ziel für Sportkletterer (picture alliance / ZB / Jan Woitas)

In einigen Teilen Sachsen-Anhalts prägen stillgelegte Porphyr-Steinbrüche die Landschaft. An den Steilwänden klettern Sportler auf den erkalteten Lavaströmen eines Vulkans. In anderen Steinbrüchen tauchen sie in klarem Grundwasser.

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PeruDas Gold von Cajamarca

Blick aus einem Hotelfenster in der Altstadt von Cajamarca in Richtung Hauptplatz. (Deutschlandradio / Margit Atzler)

Die Stadt Cajamarca liegt im Norden Perus auf über 2.700 Metern Höhe und war schon für die Inkas von strategischer Bedeutung - auch, weil es in der Region riesige Goldvorkommen gibt. Aus der kleinen Stadt mit historischem Zentrum ist mittlerweile eine Großstadt geworden, die droht, ihre Seele zu verlieren.

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Religion und TraditionWeihnachten weltweit

Traditionelle russische Weihnachtsfiguren in Nahaufnahme. (imago / Müller-Stauffenberg)

Adventsbräuche, Traditionen und viele Gefühle: Weihnachten wird weltweit gefeiert, in zahlreichen Ländern gehört es zu den großen Festen des Jahres. Bräuche und Rituale sind dabei allerdings so unterschiedlich wie die Regionen, in denen gefeiert wird.

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Leuchtturm in PortugalDer strahlende Wegweiser von Culatra und seine Wärter

Leuchtturm auf der portugiesischen Insel Culatra (imago / Stuart Black)

Farol heißt auf Portugiesisch Leuchtturm. Einer von ihnen steht an der Algarve im Westen der Insel Culatra. Erbaut wurde er 1851. Mit seinen 47 Metern Höhe ist der Farol jedoch nicht nur imposant, er und seine insgesamt vier Leuchtturmwärter erfüllen bis heute eine wichtige Aufgabe.

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Österreichisch-slowenische GrenzregionVon geografischen Grenzen und denen im Kopf

Eine Wandergruppe hört Zdravko Haderlaps Erklärungen zu   (Deutschlandradio / Benjamin Breitegge)

Jeden Sommer wandert Zdravko Haderlap mit Interessierten durch das zweisprachige Kärnten und erzählt dabei von der bewegten Geschichte: den Grenzziehungen des 20. Jahrhunderts. Er will die Besucher dazu animieren, darüber nachzudenken, welche Konflikte Grenzen mit sich bringen.

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Sankt MokkaDie Schmuggler-Kirche in der Eifel

Monschau Eifel (arkivi)

Als sich vor 75 Jahren US-Soldaten und die Wehrmacht heftige Gefechte in der Rureifel lieferten, wurde die St. Hubertus-Kirche im Dörfchen Schmidt zerstört. Ihren Wiederaufbau finanzierten die Einheimischen nach Kriegsende mit Schmuggel, der Bau erhielt den Kosenamen "St. Mokka".

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Longyearbyen auf SpitzbergenLeben mit der Dunkelheit

Die letzten Sonnenstrahlen vor der monatelangen Nacht im Winter auf Spitzbergen (Dlf/Frank Capellan)

Die niemals untergehende Sonne im Sommer, monatelange Dunkelheit im Winter: Das Leben auf der norwegischen Insel Spitzbergen ist gewöhnungsbedürftig und speziell. Der Tourismus ist Fluch und Segen zugleich - und die Insel bietet viel mehr als Eisbären und eine gute Aussicht auf die Polarlichter.

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Ansichten und Geschichten aus Litauen An den Ufern der Memel

Blick auf den Fluss Memel in Litauen (Berthold Forssman )

Den meisten Deutschen ist die Memel vor allem aus der heute nicht mehr gesungenen ersten Strophe des Deutschlandliedes bekannt, als einstige Ostgrenze des Deutschen Reichs - heute markiert der Fluss an mehreren Stellen die EU-Außengrenze. Für die Litauer ist sie der "Vater der Flüsse."

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Legendärer SurrealistDalís Spuren im Nordosten Spaniens

Eine Wohnzimmereinrichtung ist so ausgerichtet, dass sie von einem bestimmten Standpunkt aussieht wie ein Gesicht (Julian Ignatowitsch/Viviana Duque/Deutschlandradio)

Die Costa Brava ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Auch für Künstler ist und war die Küstenregion ein Ort der Inspiration. Salvador Dalí verbrachte in dieser Region den Großteil seines Lebens. Auf einer Dalí-Route kann man dem legendären Surrealisten näher kommen.

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Domrémy-la-PucelleWo Jeanne d'Arc geboren ist

Außenansicht der Basilika Sainte-Jeanne -d'Arc in Domrémy-la-Pucelle (dpa / picture alliance / Rolf Haid)

Das Leben der Jeanne d'Arc beginnt in einem Bauernhaus in einem kleinen Dorf an der Maas in Lothringen. Auch heute zählt der religiöse und patriotische Wallfahrtsort Domrémy-la-Pucelle nur 130 Einwohner und offenbart eine Wucht aus Denkmalen um den Mythos der französischen Nationalheiligen.

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100 Jahre altes Segelschiff "Peking""Hamborger Veermaster": Eine stählernde Legende kehrt heim

Das Segelschiff "Peking" liegt vor dem Ausdocken in der Werft Wewelsfleth. (dpa / Carsten Rehder)

Die 1911 in Hamburg gebaute "Peking" fuhr einst als Frachtsegler nach Chile und war ein Symbol für Globalisierung. Der historische Viermaster verrottete dann lange als Museumsschiff in New York und wird nun in einer Werft in Wewelsfleth wieder flottgemacht: für die Rückkehr in seinen Heimathafen.

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Koreas demilitarisierte ZoneFrüher Schlachtfeld, heute natürlicher Lebensraum

Grenzregion zwischen Nord- und Südkorea (Deutschlandradio / Bodo Hartwig)

Das Ende des Koreakrieges 1953 brachte keinen Frieden, sondern bis heute nur Waffenstillstand. Die Grenze zwischen dem Norden und dem Süden der Halbinsel besteht aus einer vier Kilometer breiten entmilitarisierten Zone. Die Geschichte der Grenzregion ist tragisch - die Zukunft birgt ökologisches Potenzial.

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Tel AvivJiddische Kultur im Busbahnhof

Jongleure auf der vierten Etage der Central Bus Station in Tel Aviv (Deutschlandradio / Stephan Beuting)

Wie ein Gewirr aus Treppen wirkt der fehlkalkulierte Busbahnhof in Tel Aviv. Doch wo potenzielle Kunden fehlten und Ladenlokale pleite gingen, entwickelte sich ein Mikrokosmos verschiedener Kulturen: eine eigene Infrastruktur für Asylbewerber und die größte jiddische Bibliothek der Welt.

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Stadt aus der AntikeIerissos im Norden Griechenlands

Blick von der Hügelspitze der Akanthos-Ruine durch Pinienwälder auf das Mittelmeer  (Imago / Naki Kouyioumtzis)

Dass Ierissos ein Ferienort ist, ist nur wenigen Griechenland-Touristen bekannt. Doch hier treffen Traditionen auf unbebaute Naturlandschaften. Eine Jahrhunderte alte Schiffswerft, einen speziellen Thunfisch und einen Rekord-Fetakäse können Besucher entdecken.

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KroatienFilmset-Tourismus in Dubrovnik

Holzschiff im alten Hafen von Dubrovnik (Deutschlandradio / Heike Braun)

Ob Winnetou oder Game of Thrones: Filmset-Reisende machen einen beträchtlichen Teil der Touristen in Kroatien aus. Oft kommen sie verkleidet und vergleichen die realen Drehorte mit den Filmszenen auf ihren Mobilgeräten. Unter den Einheimischen haben Fan-Touristen einen guten Ruf.

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GraubündenAuf Kirchners Spuren durch Davos

Haus in den Lärchen in Davos. (Joachim Dresdner / Deutschlandradio)

Nackt in der Natur herumrennen, laut Musik hören und vor allem malen und zeichnen: Als der Künstler Ernst Ludwig Kirchner 1918 Morphium krank nach Davos kam, mischte er die ländliche Umgebung mit seinem Lebensstil gehörig auf. Noch heute kann man auf Wanderwegen seinen Spuren folgen.

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Rundreise durch Irland Vom Lachs der Weisheit und der Suche nach dem eisernen Thron

Spektakulärer Blick auf die Causeway Coastal Route (Deutschlandradio / Daniela Wiesler-Schnalke)

Irland ist einer der Sehnsuchtsorte deutscher Reisender - trotz des Regens, den die Iren "flüssiger Sonnenschein" nennen. Entschleunigung pur bietet eine Hausboot-Tour auf dem Shannon, dem längsten Fluss der grünen Insel. Hier lässt sich beobachten, wie satt das Gras selbst ohne Sonne leuchten kann.

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Schweizer OberengadinNietzsche und der Zauber von Sils Maria

Blick von oben auf die Ortschaften Surlej und Silvaplana und die Oberengadiner Seen Champferersee, Silvaplanersee und Silsersee (imago / Imagebroker)

Im Schweizer Oberengadin entdeckte der Philosoph Friedrich Nietzsche „6000 Fuß jenseits von Mensch und Zeit“ seine Ideallandschaft. Hier lag die Geburtsstätte seines "Zarathustra". Das stille Bergdorf Sils gilt seither als Ziel für Sinnsucher und als Chiffre für die Inspirationskraft eines Ortes.

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Geheime Destillen in TennesseeZu Besuch bei den Whiskey-Moonshinern

Panoramafoto Landschaft in Tennessee: Wald, Berge, eine kleine weiße Kirche (Raphael Tenschert )

In den Bergen Tennessees lebt die Tradition der Whiskey-Schwarzbrenner fort. Die schwer zugänglichen Appalachen waren schon immer ein ideales Gelände für versteckte Distillen, die den Whiskey traditionell bei Mondschein brannten. Heute wird der Moonshine-Whiskey nicht mehr heimlich produziert.

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OstseebadSpaziergang durch Kühlungsborn

Die Villa Baltic in Kühlungsborn (Deutschlandradio / Regina Kusch)

In Kühlungsborn in der Mecklenburger Bucht sind viele alte Hotel-Villen zu sehen. Nach dem Krieg quartierten die Hoteliers aber statt Badegästen Flüchtlingsströme aus Ostpreußen, Pommern und dem Sudetenland ein. Später begann im Ort für viele DDR-Bürger ihre Fluchtgeschichte.

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