
Seguro erhielt mit gut 31 Prozent die meisten Stimmen, Ventura kam auf 23,5 Prozent. Portugiesische Medien werteten das Abschneiden Venturas als Prestigeerfolg. In der Stichwahl werden dem rechtspopulistischen Politiker aber nur wenig Chancen eingeräumt, da sich eine deutliche Mehrheit der Portugiesen vorab in Umfragen gegen ihn ausgesprochen hatten.
Insgesamt standen elf Kandidierende zur Wahl. Amtsinhaber Rebelo de Sousa aus dem Mitte-Rechts-Lager darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren. Der Präsident hat in Portugal keine exekutiven Befugnisse, kann aber in Krisenzeiten das Parlament auflösen, Neuwahlen ausrufen oder den Regierungschef entlassen.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
