Minusgrade
Sozialverbände fordern mehr Unterstützung für Obdachlose

Angesichts des eisigen Winterwetters warnt der Paritätische Gesamtverband vor dem Kältetod von Obdachlosen.

    Die Habseligkeiten eines Obdachlosen liegen unter einer Eisenbahnunterführung am Hauptbahnhof in Hannover.
    Gerade im Winter kann es für Obdachlose gefährlich werden, wenn zu wenig warme Unterkünfte zur Verfügung stehen. (picture alliance / Hauke-Christian Dittrich)
    Die aktuelle Kältewelle stelle für obdachlose Menschen eine akute Lebensgefahr dar und erfordere sofortiges, koordiniertes Handeln, sagte Hauptgeschäftsführer Rock dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Kommunen und Länder müssten umgehend Notunterkünfte niedrigschwellig zur Verfügung stellen. Zugleich müssten freie Träger ausreichend Geld für ihre Hilfsangebote bekommen, betonte Rock.
    Ähnlich äußerte sich VdK-Präsidentin Bentele. Gerade Menschen ohne festen Wohnsitz oder mit prekären Lebensverhältnissen brauchten unmittelbar Zugang zu sicheren, warmen Unterkünften und niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.