
Sie argumentiert, schon jetzt sei das Risiko, bei einem Badeunfall ums Leben zu kommen, für Heranwachsende aus den benachteiligtesten Gegenden deutlich höher als für Kinder und Jugendliche aus privilegierten Gegenden. Die Minderjährigen, die dort wohnen, könnten sich eher mit einer Klimaanlage oder in einem Pool abkühlen. Jene, die diese Möglichkeiten nicht hätten, seien eher auf gefährlichere Alternativen wie Flüsse oder Baggerseen angewiesen.
Parsons erwartet, dass sich diese Ungleichheit durch höhere Temperaturen noch verstärkt: Wenn die Städte durch den Klimawandel immer heißer würden, würden Kinder und Jugendliche immer nach Abkühlung suchen. Die Forscherin ruft dazu auf, sich Gedanken darüber zu machen, wie unterschiedlich Kinder und Jugendliche anhaltende Hitze in einer Stadt erleben und wie man ihnen statt Verboten sichere Alternativen zur Abkühlung bieten kann.
Diese Nachricht wurde am 06.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
