
Span sagte dem Handelsblatt, es sei eine Schlüsselaufgabe der schwarz-roten Koalition, mehr ökonomische Souveränität zu erreichen. Deswegen solle die neue Kommission einen regelmäßigen "China-Check" durchführen, wie Spahn es nannte. Sie soll demnach jährlich über Risiken berichten und Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen.
Zuletzt hatte die Krise um den chinesischen Chip-Hersteller Nexperia in den Niederlanden die Abhängigkeit von China deutlich gemacht. Die Regierung in Den Haag hatte Ende September wegen Sicherheitsbedenken die Kontrolle über die Firma übernommen. Daraufhin blockierte das chinesische Handelsministerium die Ausfuhr von Chips aus den Nexperia-Werken, was zu Problemen bei deutschen Autoherstellern führte.
Diese Nachricht wurde am 09.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
