
Zuvor hatte Regionalpräsident Vivas die spanische Regierung dazu aufgefordert, den nationalen Notstand auszurufen und das Militär zur Sicherung der Grenze zwischen Ceuta und Marokko einzusetzen. Viele Migranten waren von dem nordafrikanischen Land aus in den vergangenen Tagen überwiegend schwimmend in die Exklave gelangt. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Guardia Civil bezeichnete die Lage in Ceuta als chaotisch. Es sei nicht möglich, genaue Zahlen zu nennen, aber es überquerten Tausende Menschen die Grenze.
Die Behörden in Ceuta brachten den Ansturm mit einer Entscheidung des spanischen Obersten Gerichts von Anfang Juli in Verbindung. Demnach dürfen über das Meer eintreffende Migranten nicht ohne ordnungsgemäßes Verfahren sofort über die Grenze zurückgeschickt werden.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
