
Unter anderem sollen Dutzende Soldaten und ein Militärschiff dorthin verlegt werden. Regierungschef Sánchez und Innenminister Grande-Marlaska sollen heute nach Ceuta reisen. Viele Migranten hatten in den vergangenen Tagen überwiegend schwimmend von Marokko aus die Exklave erreicht. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der spanischen Guardia Civil sagte, es sei nicht möglich, genaue Zahlen zu nennen, aber es überquerten Tausende Menschen die Grenze. Offiziellen Angaben zufolge kamen mindestens neun Menschen bei Tumulten ums Leben.
Die Behörden brachten den Ansturm mit einer Entscheidung des spanischen Obersten Gerichts in Verbindung. Demnach dürfen über das Meer eintreffende Migranten nicht ohne ordnungsgemäßes Verfahren sofort zurückgeschickt werden.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
