Gaza-Hilfsflotte
Spaniens Außenminister fordert Freilassung von spanischem Aktivisten nach israelischer Festnahme

Der Stopp der Gaza-Hilfsflotte im Mittelmeer durch Israel führt zu weiteren diplomatischen Verstimmungen.

    Das von der «Global Sumud Flotilla» via AP veröffentlichte Bild aus einer Überwachungskamera zeigt Mitglieder der Gaza-Hilfsflotte mit in die Luft gestreckten Händen.
    Israel hat die Gaza-Hilsschiffe im Mittelmeer gestoppt. (Uncredited/Global Sumud Flotilla/AP/dpa)
    Spaniens Außenminister Albares forderte die sofortige Freilassung eines spanischen Aktivisten, der an Bord eines der festgesetzten Schiffe war und von israelischen Einsatzkräften festgenommen wurde. Albares erklärte, es handele sich um eine rechtswidrige Festnahme in internationalen Gewässern. Israel wirft dem palästinensisch-spanischen Aktivisten vor, in Verbindung zu Terrororganisationen zu stehen. Er sowie ein weiterer Aktivist aus Brasilien sollen nach Angaben des israelischen Außenministeriums verhört werden.
    Die israelische Marine hatte in der Nacht zum Donnerstag 21 Schiffe der sogenannten "Global Sumud"-Flotte abgefangen und nach eigenen Angaben 175 Menschen festgenommen.
    Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.