
In der Nacht seien 262 Menschen auf See gerettet worden, teilte der Notdienst der zu Spanien gehörenden Inseln mit. Aktionen zur Bergung weiterer 200 Migranten seien noch im Gang, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf die Behörden.
Rund 100 der Geretteten wurden dem spanischen Seerettungsdienst zufolge auf die Insel El Hierro gebracht. Seit Beginn der Woche sind dort 1.300 irregulär Eingereiste erfasst worden. Die Situation sei unhaltbar, sagte der kanarische Regierungschef Clavijo. Er forderte von der Regierung in Madrid sowie von der EU dringend Maßnahmen gegen den Zustrom. El Hierro sei nicht darauf vorbereitet, eine so große Zahl von Geflüchteten zu bewältigen.
Diese Nachricht wurde am 06.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
