
Die Guardia Civil teilte in Madrid mit, den Männern werde vorgeworfen, Cyberangriffe gegen Spanien und weitere NATO-Staaten durchgeführt zu haben. Ziel seien vor allem Computernetze von Regierungen, Behörden und Organisationen gewesen, die die Ukraine bei der Abwehr der russischen Angriffe unterstützten.
In der Vergangenheit hatte es wiederholt vergleichbare Cyberangriffe gegeben, die auf russische Hacker zurückzuführen waren. Zu den größten Fällen in EU-Ländern zählt auch das Eindringen vor neun Jahren in das Netzwerk des Deutschen Bundestages, das für Tage lahmgelegt wurde. Die Cyberabwehr-Abteilung der EU warnte bereits Ende vergangenen Jahres vor einer steigenden Zahl von russischen Hacker-Angriffen.
Diese Nachricht wurde am 20.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.