
Wie das spanische Innenministerium mitteilte, haben innerhalb von 24 Stunden schätzungsweise 49.000 Menschen die Grenze überwunden. Nach Berichten spanischer Medien kam ein Großteil schwimmend über das Meer. Dabei seien mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Der Regionalpräsident von Ceuta, Vivas, sprach von einem humanitären und sozialen Notstand. Madrid entsandte Soldaten zur Unterstützung der Grenzbeamten. Auch die EU-Kommission bot Hilfe an.
In der Exklave Melilla sind etwa 400 Menschen von Marokko aus über die Grenze gelangt. Nach Angaben der Stadt haben die Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
