Nordafrika
Spanisches Innenministerium: Mehr als 37.500 Migranten aus Ceuta nach Marokko zurückgekehrt

Nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika sind nach offiziellen Angaben mehr als drei Viertel von ihnen in das angrenzende Marokko zurückgekehrt.

    Wie das spanische Innenministeriun mitteilte, gingen mehr als 48.000 Menschen zurück nach Marokko. In den vergangenen Tagen hatten laut Behörden rund 60.000 Menschen Ceuta erreicht. 57 Menschen kamen beim Versuch ums Leben, schwimmend in das Gebiet zu gelangen. Der spanische Ministerpräsident Sánchez kündigte weitere Maßnahmen zur Sicherung der Grenze an.
    EU-Migrationskommissar Brunner betonte, es gebe keine Weiterreise von geflüchteten Migranten auf den europäischen Kontinent.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.