Rückgang bei Lehrverträgen
SPD-Arbeitnehmer für bundesweite Ausbildungsplatzumlage

Der SPD-Arbeitnehmerflügel fordert eine sogenannte "Ausbildungsplatzumlage".

    Das Bild zeigt Cansel Kiziltepe an einem Redepult.
    Die Berliner SPD-Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Kiziltepe (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Hintergrund sei der kürzlich vom Statistischen Bundesamt bekanntgegebene Rückgang bei Lehrverträgen um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte die Vorsitzende Kiziltepe der Deutschen Presse-Agentur. Wer Fachkräftemangel beklage, dürfe sich nicht aus der Ausbildung zurückziehen. Auch sei es ungerecht, dass engagierte Betriebe ausbildeten und andere sich ihrer Verantwortung entzögen. Mit einer Umlage beteiligten sich alle Unternehmen an den Kosten - und diejenigen, die ausbildeten, würden finanziell unterstützt.
    Kiziltepe ist auch Sozialsenatorin in Berlin, wo kürzlich bereits auf Landesebene eine Ausbildungsplatzumlage beschlossen wurde. Diese sei Vorbild für ihren Vorschlag, die Sonderabgabe auch bundesweit einzuführen, erklärte die SPD-Politikerin.
    Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.