
Limbacher sagte der dpa, die aktuellen Preissteigerungen träfen vor allem diejenigen, bei denen das Geld ohnehin knapp sei. Hier dürfe es zu keiner Verschärfung der Situation kommen, indem die Preise in den Supermärkten ähnlich nach oben springen, wie an den Tankstellen. Die Grundversorgung der Menschen in unserem Land müsse bezahlbar bleiben.
Eine schnelle Beendigung des Iran-Konflikts sei gerade nicht absehbar, führte Limbacher aus. Aus diesem Grund sei es richtig, dass die Taskforce der Koalitionsfraktionen in ihrer dritten Sitzung ihren Blick um die Auswirkungen auf die Landwirtschaft und insbesondere auf die Lebensmittelversorgung und die Preisentwicklung an der Supermarktkasse erweitere. Dazu werde man mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Raiffeisenverbandes, des Lebensmitteleinzelhandels sowie des Bundesverbandes Verbraucherzentrale sprechen.
Heute tagt erneut die von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU sowie SPD eingesetzte Taskforce zu Folgen des Iran-Kriegs. Am Donnerstag beschloss der Bundestag wegen gestiegener Spritpreise ein Maßnahmenpaket. So dürfen Tankstellen künftig nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, die Preise erhöhen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Allerdings zeichnen sich weitere Schritte der Koalition ab - auch weil fraglich ist, ob das beschlossene Paket wirklich zu Entlastungen für Autofahrer führt.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
