Berlin
SPD-Chef Klingbeil plädiert für Gerechtigkeit bei Sparmaßnahmen

Bundesfinanzminister Klingbeil hat Kürzungen im Sozialstaat an höhere Abgaben für reiche und sehr gut verdienende Bürger geknüpft.

    Berlin: Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, spricht während einer Pressekonferenz zum Haushalt 2026.
    Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD). (Soeren Stache / dpa / Soeren Stache)
    Wenn es Veränderungen beim Sozialstaat gebe, müsse auch etwas bei Menschen mit sehr hohen Vermögen und sehr hohen Einkommen getan werden. Klingbeil äußerte sich in Berlin vor der Gruppe der "Parlamentarischen Linken" innerhalb der SPD-Fraktion. Am Ende sei ein gerechtes Gesamtpaket das Ziel. Zwar gestalte sich der Bundeshaushalt für das kommende Jahr noch relativ entspannt, fügte der SPD-Vorsitzende hinzu. Für 2027 klaffe im Etat aber eine Lücke von über 30 Milliarden Euro. Um diese zu schließen, werde man eine Mischung aus verschiedenen Instrumenten brauchen.
    In diesem Zusammenhang sprach der Finanzminister von einer riesigen Herausforderung, die nicht überwunden werden könne, wenn eine Seite stets nur Nein sage.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.