Aus meiner Sicht muss, wer in Zukunft erfolgreich sein will, beides tun, er muss viele breit ausbilden, und er muss auch Eliten bilden, und wir müssen uns stärker darauf konzentrieren, Elite zu fördern, internationale Spitzenleistung hervorzubringen und auch sichtbar zu machen.
In diesem Punkt hinke Deutschland Ländern wie der USA hinterher, sagt der 42jährige Sozialdemokrat. Deshalb ein Bekenntnis zur Elite, ohne die Breite zu vernachlässigen. Für Christoph Matschie - der im Sommer Thüringens Ministerpräsident werden will - ist die Forderung nach Elite-Universitäten in Deutschland durchaus vereinbar mit den Grundlagen einer sozialdemokratischen Bildungspolitik.
Aus meiner Sicht ist das keine Abkehr vom Prinzip der gleichen Bildungschancen. Für mich gehört Elitebildung einfach dazu, wenn man erfolgreich sein will in der Zukunft. Ob damit einige in der SPD Schwierigkeiten haben, weiß ich noch nicht. Ich halte es jedenfalls für notwendig, dass wir diesen Weg gehen.
Fragt sich nur, wie dieser Weg bezahlt werden soll. Die Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. Eliteuniversitäten brauchen zusätzlich Geld. Deshalb auch das ehrgeizige Ziel im SPD-Leitantrag, die Ausgaben für Bildung und Forschung von 2,5 auf 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Zukünftige Einnahmen aus der Erbschaftssteuer könnten vermehrt für Bildung und Forschung verwendet wenden - so der Vorschlag der SPD-Bildungspolitiker.
Der Leitantrag der SPD zu Innovation und Bildung verlangt auch mehr Anreize, um die Abwanderung von Forschern ins Ausland zu stoppen. Dazu muss die Entlohnung in den Hochschulen flexibler gestaltet werden, sagt Christoph Matschie.
Der Freie Zusammenschluss von Studentenschaften (fzs) hat die SPD-Leitlinien bereits abgelehnt. Der Aufbau von Elite-Unis sei keine Lösung des Bildungsproblems.
In diesem Punkt hinke Deutschland Ländern wie der USA hinterher, sagt der 42jährige Sozialdemokrat. Deshalb ein Bekenntnis zur Elite, ohne die Breite zu vernachlässigen. Für Christoph Matschie - der im Sommer Thüringens Ministerpräsident werden will - ist die Forderung nach Elite-Universitäten in Deutschland durchaus vereinbar mit den Grundlagen einer sozialdemokratischen Bildungspolitik.
Aus meiner Sicht ist das keine Abkehr vom Prinzip der gleichen Bildungschancen. Für mich gehört Elitebildung einfach dazu, wenn man erfolgreich sein will in der Zukunft. Ob damit einige in der SPD Schwierigkeiten haben, weiß ich noch nicht. Ich halte es jedenfalls für notwendig, dass wir diesen Weg gehen.
Fragt sich nur, wie dieser Weg bezahlt werden soll. Die Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. Eliteuniversitäten brauchen zusätzlich Geld. Deshalb auch das ehrgeizige Ziel im SPD-Leitantrag, die Ausgaben für Bildung und Forschung von 2,5 auf 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Zukünftige Einnahmen aus der Erbschaftssteuer könnten vermehrt für Bildung und Forschung verwendet wenden - so der Vorschlag der SPD-Bildungspolitiker.
Der Leitantrag der SPD zu Innovation und Bildung verlangt auch mehr Anreize, um die Abwanderung von Forschern ins Ausland zu stoppen. Dazu muss die Entlohnung in den Hochschulen flexibler gestaltet werden, sagt Christoph Matschie.
Der Freie Zusammenschluss von Studentenschaften (fzs) hat die SPD-Leitlinien bereits abgelehnt. Der Aufbau von Elite-Unis sei keine Lösung des Bildungsproblems.