
In den vergangenen Jahren seien vor allem in ländlichen Regionen viele geschlossen worden, sagte der sportpolitische Sprecher der Fraktion, Stender. Mit jeder Schließung verliere man nicht nur eine Sportstätte, sondern auch die Möglichkeit, Kinder das Schwimmen zu lehren. Derzeit gebe es überdurchschnittlich viel finanzielle Unterstützung durch den Bund für Sanierung und Neubau von Schwimmhallen und Freibädern. Damit das Geld nicht mit der Gießkanne verteilt werde, brauche es umfassende Datengrundlagen zum Status quo. Stender kündigte eine parlamentarische Anfrage dazu an.
Bundesbauministerin Hubertz, SPD, hatte im Herbst 333 Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung von Sportstätten bereitgestellt. Das Geld kommt aus dem 500 Milliarden Euro umfassenden Sondervermögen Infrastruktur. Schwimmverbände halten deutlich höhere Investitionen für erforderlich. Sie rechnen mit mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr.
Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
