Gesetzliche Krankenversicherung
SPD gegen Leistungskürzungen für Versicherte

Die SPD lehnt Einschnitte zulasten der Versicherten bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab.

    Eine Gesundheitskarte in einer Geldbörse. Drumherum liegen Euroscheine und Münzen.
    Das System der gesetzlichen Krankenversicherung soll reformiert werden, um es finanziell zu stabilisieren. (imago / Christian Ohde / imago stock&people)
    Leistungskürzungen oder weitere Belastungen wolle man nicht, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. Alleine über die Zusatzbeiträge leisteten die Beitragszahler in diesem Jahr voraussichtlich 65 bis 70 Milliarden Euro zur Stabilisierung des Systems. Sie seien damit bereits in erheblichem Umfang in Vorleistung gegangen, meinte Schmidt.
    Eine von Bundesgesundheitsministerin Warken, CDU, eingesetzte Expertenkommission will am Montag erste Vorschläge präsentieren, mit denen die gesetzlichen Kassen angesichts stark steigender Ausgaben finanziell stabilisiert werden sollen. Für 2027 wird eine Lücke von mindestens 12 bis 14 Milliarden Euro erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.