
Die CDU-Politiker Kretschmer, Schulze und Voigt hatten sich gegen eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ausgesprochen. Klüssendorf sagte im Deutschlandfunk, wenn die CDU-Ministerpräsidenten das einforderten, sei die SPD natürlich gesprächsbereit. Seine Partei sende ein deutliches Signal, dass man diese Maßnahme dann gemeinsam im Gesetzgebungsverfahren aus dem Paket herauslösen könne. Der Punkt sei für die Sozialdemokraten von vornherein sehr schmerzhaft gewesen. Der Soziologe Mau sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk, die gesetzliche Rente sei bei der Altersversorgung sozusagen der zentrale Pfeiler im Osten. Er finde es legitim, dass sich die Ministerpräsidenten mit ihrer Perspektive in die Debatte einmischten.
Die CSU rief ihre Schwesterpartei CDU zur Koalitionsdisziplin auf. Wenn die Chance einer Rentenreform verpasst werde, hinterließen Union und SPD der jungen Generation leere Sozialkassen und enorme Verpflichtungen, sagte Landesgruppenchef Hoffmann der "Augsburger Allgemeinen".
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
