
Über die Hälfte der Beschäftigten rechne nicht einmal damit, dass sie ihren Beruf bis zum Alter von 67 ausüben könne, sagte er dem "Tagesspiegel". Ein Eintrittsalter erst mit 70 hieße für die meisten, noch vor der Rente drohe ihnen Langzeitarbeitslosigkeit. Zuletzt hatte es etwa aus den Unionsparteien Vorschläge gegeben, die Altersgrenzen wegen der demografischen Entwicklung flexibler zu gestalten. Darüber hinaus kritisierte CDU-Chef Merz die von der FDP in der Ampel-Koalition durchgesetzten Pläne zur Aktienrente. Es brauche sicher eine kapitalgedeckte Alterssicherung als weitere Säule, aber in der gesetzlichen Rente habe dies nichts zu suchen, erklärte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Was die Regierung mit ihrer Aktienrente mache, sei Spekulieren auf Pump. Das seien Hedgefonds-Methoden.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
