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Ampel-Koalition
SPD kritisiert Lindner-Pläne für höheren Kinderfreibetrag

In der SPD gibt es Einwände gegen die von Bundesfinanzminister Lindner geplante Erhöhung des Kinderfreibetrags.

    Berlin: Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender, redet bei der Aktuellen Stunde im Bundestag zum Thema "Wehrhafte Demokratie - gegen Demokratiefeinde und Vertreibungspläne".
    Der SPD-Vorsitzender Klingbeil im Bundestag (Marco Rauch/dpa)
    Der Parteivorsitzende Klingbeil sagte der "Bild am Sonntag", er halte es für ungerecht, nur Familien mit sehr hohem Einkommen zu entlasten. Es sei für ihn völlig klar, dass auch Familien mit weniger Geld in diesem Jahr mehr bekommen müssten. Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Schrodi, sagte der Zeitung, seine Partei werde das nicht mitmachen. Lindner spare an der falschen Stelle, betonte Schrodi. Auch aus den Reihen der Grünen gibt es Vorbehalte. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Audretsch sagte, es sei geübte Praxis, mit dem Kinderfreibetrag auch das Kindergeld zu erhöhen.
    Am Freitag war bekannt geworden, dass Linder den Steuerfreibetrag für Kinder rückwirkend zum 1. Januar auf 6.612 Euro anheben will. Das Kindergeld soll dagegen gleich bleiben.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.