
Der Parteivorsitzende Klingbeil sagte der "Bild am Sonntag", er halte es für ungerecht, nur Familien mit sehr hohem Einkommen zu entlasten. Es sei für ihn völlig klar, dass auch Familien mit weniger Geld in diesem Jahr mehr bekommen müssten. Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Schrodi, sagte der Zeitung, seine Partei werde das nicht mitmachen. Lindner spare an der falschen Stelle, betonte Schrodi. Auch aus den Reihen der Grünen gibt es Vorbehalte. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Audretsch sagte, es sei geübte Praxis, mit dem Kinderfreibetrag auch das Kindergeld zu erhöhen.
Am Freitag war bekannt geworden, dass Linder den Steuerfreibetrag für Kinder rückwirkend zum 1. Januar auf 6.612 Euro anheben will. Das Kindergeld soll dagegen gleich bleiben.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
