Bundeshaushalt 2026
SPD-Politiker Rudolph: Sind auf einem guten Weg, Vertrauen der Menschen zu stärken

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat sich auf den Etat für 2026 verständigt.

    Thorsten Rudolph, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion spricht zu den Ergebnissen der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zum Bundeshaushalt 2026.
    Der haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rudolph, spricht zu den Ergebnissen der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zum Bundeshaushalt 2026. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Der SPD-Haushaltsexperte Rudolph sagte, es sei gelungen, Schwerpunkte auf Wachstum, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt zu legen. Man sei auf einem guten Weg, das Vertrauen der Menschen in die Entwicklung des Landes wieder zu stärken. Die Investitionen lägen mit jährlich knapp 120 Milliarden Euro etwa dreimal so hoch wie in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Das Geld fließe in Schiene, Straße, Bildung und Digitalisierung. Zudem werde über den neuen "Deutschlandfonds" privates Kapital für die Modernisierung des Landes mobilisiert, betonte Rudolph.
    Der Etat sieht Ausgaben von rund 525 Milliarden Euro vor, bei einer Neuverschuldung von knapp 98 Milliarden Euro. Zusammen mit den Krediten für die Sonderetats für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie für die Bundeswehr dürfte die Gesamtneuverschuldung rund 180 Milliarden Euro betragen. Ende des Monats soll der Bundestag über den Etat für das kommende Jahr abstimmen.
    Diese Nachricht wurde am 14.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.