
Man sei strikt dagegen, die geplanten Rentenerhöhungen zu streichen, sagte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Klose, der "Welt". Besonders Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen seien auf die gesetzliche Rente angewiesen, um im Ruhestand über die Runden zu kommen. Stattdessen brachte Klose eine stärkere Besteuerung von Superreichen ins Spiel. Auch Politiker von Grünen und Linken äußerten sich kritisch über den Vorschlag der Jungen Union.
Deren Vorsitzender Winkel hatte sich dafür ausgesprochen, zum 1. Juli die Renten nicht um wie geplant 4,2 Prozent, sondern nur um drei Prozent anzuheben. Das eingesparte Geld sollte für die auf der Kippe stehende Bafög-Erhöhung sowie zur Sicherung des Elterngelds genutzt werden. Rentenerhöhungen orientieren sich an der Lohnentwicklung.
Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
