
Die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger - SPD - sagte den Funke-Medien, der Vorschlag widerspreche dem Respekt vor der Lebensleistung von Menschen. Der Bundestag müsse an entscheidenden Punkten der Reform Änderungen vornehmen. Auch der Bremer Bürgermeister Bovenschulte, ebenfalls SPD, sprach sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur für die Beibehaltung der Regelung aus. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther, CDU, plädierte dagegen für die Abschaffung. Das Rentensystem sei nicht mehr zukunftsfähig, sagte er der "Welt". Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reddig sagte im Deutschlandfunk, mit der Abschaffung der abschlagsfreien Rente würde Spielraum etwa für die Kapitalrente erreicht. Dadurch werde künftig das Rentenniveau auch für Menschen in Ostdeutschland wieder steigen können. Reddig war Vize-Vorsitzender der Renten-Reformkommission. Das Gremium hatte unter anderem das Ende der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte vorgeschlagen. Die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD will dies umsetzen. Dagegen gibt es Widerstand auch in ostdeutschen Bundesländern.
Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
