Wirtschaft
SPD stellt Konzept für neue Erbschaftsteuer vor - Kritik von Union und Wirtschaft

Die SPD hat ihr Konzept für eine neue Erbschaftssteuer vorgestellt.

    Wiebke Esdar (SPD) lächelt während des Pressegesprächs zum SPD-Konzept zur Reform der Erbschaftssteuer.
    SPD-Konzept zur Reform der Erbschaftssteuer wird vorgestellt. (picture alliance / dpa / Elisa Schu)
    Details waren bereits gestern bekannt geworden. Große Vermögen sollen stärker besteuert, kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden. Ein Freibetrag von etwa einer Million Euro pro Person soll die bisherigen kleinteiligen Regelungen ersetzen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Esdar sagte in Berlin, man wolle für mehr Leistungsgerechtigkeit sorgen. Für Firmen sind Freibeträge ​von fünf Millionen Euro vorgesehen; das soll dazu dienen, Familienbetriebe zu sichern. Erben größerer Unternehmen müssen dagegen mit Mehrbelastungen ⁠rechnen.
    Widerstand kommt aus der Union und der Wirtschaft. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Bilger, sagte, Steuererhöhungen würden der Wirtschaft schaden und das Wachstum behindern. Der Verband der Familienunternehmer warnte davor, den Betrieben finanzielle Mittel für Investitionen zu entziehen.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.